Katholisches Klinikum Oberhausen

Ameos wird neuer Eigentümer

Die Ameos Gruppe übernimmt das Katholische Klinikum Oberhausen. Der private Konzern will seine Päsenz in Nordrhein-Westfalen weiter stärken.

  • Ameos übernimmt Katholische Klinikum Oberhausen.

  • Der private Konzern will in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter wachsen.

  • Drei Kliniken, drei Altenheim, vier Pflegedienste und drei Hospize bringen Ameos 2370 Mitarbeitende und einen zusätzlichen Umsatz von 134 Millionen Euro.

Die Übernahme der Einrichtungen des Katholischen Klinikums Oberhausen (KKO) etabliere einen neuen Schwerpunkt der Ameos Gruppe in Nordrhein-Westfalen (NRW), teilt der Konzenr mit. Das gesamte Leistungsspektrum aus Somatik, Psychiatrie, Pflege und Rehabilitationsangeboten soll erhalten bleiben.

Konzern will in NRW präsenter sein

Der Erwerb sei ein Meilenstein und eng verbunden mit dem strategischen Ziel, als Gesundheitsversorger in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent zu sein. „Wir freuen uns auf das neue Engagement, welches unsere Präsenz in NRW stärken wird“, sagt Axel Paeger, Vorsitzender des Vorstandes und Gründer von Ameos.

Das KKO komme in professionelle und sehr gut aufgestellte Hände, sagt Restrukturierungs-Geschäftsführer Christian Eckert. Ameos habe nicht nur jahrelang ausgewiesene Expertise im Gesundheitswesen, das Unternehmen werde auch in das KKO investieren.

Katholischer Träger insolvent

Zum KKO gehören drei Klinikstandorte, drei Altenheime, vier Pflegedienste und drei Hospize. Der katholische Träger beschäftigt 2370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und macht einen Umsatz von 134 Millionen Euro. Im Juli ist die KKO in die Insolvenz in Eigenverantwortung gegangen.

Zur Ameos Gruppe gehören 85 Einrichtungen an 47 Standorten. 13.300 Mitarbeitende sind der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung, der Alten- und Krankenpflege sowie der Eingliederung von geistig behinderten und psychisch kranken Menschen beschäftigt. Die Bilanzsumme des Konzerns liegt bei 900 Millionen Euro. dh

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