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Katharina Kasper Holding
Aktualisiert am 16.04.2019 - 16:07

84 Mitarbeiter müssen gehen

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Die Katharina Kasper Holding streicht 84 Arbeitsplätze in den ViaSalus-Krankenhäusern in Dernbach, Zell und Frankfurt am Main. Den betroffenen Mitarbeitern bietet sie die Aufnahme in eine Transfergesellschaft an.

DERNBACH – In dieser Gesellschaft erhalten die Arbeitnehmer sechs Monate lang 80 Prozent ihres Nettogehaltes. Ferner bekommen die Mitarbeiter für ihren Eintritt eine Wechselprämie in Höhe eines Brutto-Monatsgehalts. Dazu haben sie außerdem die Option auf eine sogenannte „Sprinterprämie“: Wenn sie die Transfergesellschaft vorzeitig verlassen, erhalten sie 75 Prozent der noch ausstehenden Bezüge als Abfindung. 

Defizite zwingen zum Stellenabbau

In allen drei Häusern baue die ViaSalus Arbeitsplätze ab, um die bestehenden Defizite zu reduzieren und einen kostendeckenden Betrieb dieser Krankenhäuser zu sichern, teilt das Unternehmen mit.  In den beiden ViaSalus-Krankenhäusern in Düsseldorf und Wesseling sei hingegen keine Reduzierung von Arbeitsplätzen erforderlich.

Tochter seit Jahresbeginn insolvent

Anfang des Jahres hatte die Krankenhaustochter der Gruppe, die Katharina Kasper Viasalus, eine Insolvenz in Eigenverwaltung angekündigt. Die Tochtergesellschaft mit Sitz in Dernbach ist Träger von Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren, Seniorenzentren und ambulanten Pflegediensten, Schulen zur Berufsausbildung, einer Kindertagesstätte und einem Hospiz. Gut 3200 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. ols

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