Tarifverhandlungen AWO NRW

Verdi lässt Verhandlungen platzen

Nach nur drei Stunden habe die Gewerkschaft Verdi die auf zwei Tage angelegten Tarifverhandlungen mit der AWO in NRW unterbrochen.

DORTMUND - Der Vorschlag der AWO Arbeitgeber sei nicht verhandelbar. Damit, so der AWO Bezirksverband Westliches Westfalen in einer Pressemittelung, habe Verdi den bereits scharfen Konflikt weiter befeuert. Verdi und die Mitarbeiter streiken bereits seit Anfang September immer in wieder Einrichtungen der AWO in Nordrhein-Westfalen.

Nächste Runde in einem Monat

Die AWO bietet an, die Tabellenentgelte in zwei bis drei Schitten um 3,5 Prozent anzuheben. Die erste Steigerung soll zum 1. Oktober erfolgen. Außerdem sollen berufspezifische Zulagen und der Jahresurlaub auf 30 Tage angehoben werden. Verdi fordert eine Anhebung der Tabellenwerte um 100 Euro plus eine Erhöhung der Löhne um 3,5 Prozent.
Verdi sei in keiner Weise auf den Vorschlag der Arbeitgeber eingegangen, hätte aber schon wieder neue Warnstreiks angekündigt, so die AWO Westliches Westfalen. Die Streiks sollen am 9. und 10. Oktober stattfinden. Ab dem 28. Oktober sollen die Verhandlungen zwischen Verdi und AWO weitergehen. jek

Lesen Sie dazu auch AWO BV Westliches Westfalen: Zurückhaltung bei Tarifverhandlungen gefordert

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