Heute ist Samstag , der 15.08.2020

Wohlfahrt Intern
www.wohlfahrtintern.de
AWO SV Neubrandenburg
Aktualisiert am 12.11.2019 - 15:51

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Untreue

Die Staatsanwaltschaft hat die Räume der AWO in Neubrandenburg durchsucht. Der ehemalige Geschäftsführer bestreitet den Vorwurf der Untreue.

  • Die Staatsanwaltschaft hat die Räume der AWO Neubrandenburg und die Privat- und Geschäftsräume des ehemaligen Geschäftsführers des Stadtverbands durchsucht.

  • Der ehemalige Geschäftsführer soll Aufträge an Firmen seiner Frau vergeben haben.

  • Der Ex-Chef sagt, dass der geschäftsführende Vorstand die Aufträge autorisiert habe.

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat Räume des AWO Stadtverbands sowie die Wohn- und Geschäftsräume eines ehemaligen Geschäftsführers durchsucht. Laut Oberstaatsanwalt bestehe der Anfangsverdacht der Untreue.

Aufträge nicht selbst vergeben

Der Ex-Chef bestreitet die Vorwürfe gegen ihn. „Ich selbst habe nie Aufträge an meine Frau vergeben“, sagt er. Die Geschäfte habe der geschäftsführende Vorstand autorisiert. Sie seien von Wirtschaftsprüfern nicht beanstandet worden. Auch der AWO Landesverband habe gegen die Geschäfte nichts einzuwenden gehabt. Zwei fristlos entlassene Mitarbeiterinnen hätten Geschäfte zwischen dem Stadtverband und der Firma seiner Frau angezeigt, sagt der Ex-Geschäftsführer.

Die AWO Neubrandenburg verfügt über 444 Mitarbeiter. Sie betreibt einen Pflege- und einen Betreuungsdienst und ist in der Migrationsarbeit aktiv. jh

 

© Wohlfahrt Intern
Artikel weiterempfehlen