AWO Alten-, Jugend und Sozialhilfe

Schweigegeld soll nicht geflossen sein

Die AWO AJS soll angeblich außergewöhnlich viel Geld an ihren ehemaligen Prokuristen gezahlt haben. Der Träger weist den Vorwurf zurück, Schweigegeld gezahlt zu haben.

  • Ein Ex-Prokurist soll von der AWO AJS eine hohe Geldzahlung nach der Kündigung erhalten haben.

  • Der Träger weist den Vorwurf zurück, derzeit fänden Vergleichsgespräche im üblichen Rahmen statt.

  • Auch die Kritik an überhöhten Gehältern sei unberechtigt.

Die AWO Alten-, Jugend und Sozialhilfe (AWO AJS) hat Gerüchte um Schweigegeldzahlungen an einen ehemaligen Mitarbeiter zurückgewiesen. Der ehemalige Prokurist sei mit der Nachbesetzung der Geschäftsführung nicht einverstanden gewesen und deshalb gekündigt worden. Derzeit fanden in einem üblichen Rahmen Vergleichsgespräche statt, teilt ein Sprecher mit. Das Nachrichtenportal Thüringen 24 hatte zuvor von einem sechs- bis siebenstelligen Betrag berichtet.

Staatsanwaltschaft prüfte Gehaltszahlungen

Auch sei falsch, dass die Bezüge des Geschäftsführers über denjenigen der Bundeskanzlerin lägen, teilt der Sprecher mit. Staatsanwaltschaft und Wirtschaftsprüfer hätten nach einer anonymen Strafanzeige von 2016 keine Verstöße wegen zu hoher Gehälter festgestellt und das Verfahren zu Beginn des Vorjahres eingestellt.  

Die AWO AJS beschäftigt rund 5000 Mitarbeiter in Thüringen. Zu ihren Arbeitsfeldern gehören die Altenhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe, die Behindertenhilfe und die Sozialberatung. jh

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