AWO KV Frankfurt am Main

Neues Präsidium entlässt weitere Führungskräfte

Das neue Präsidium der AWO in Frankfurt am Main treibt den Erneuerungsprozess voran. Für zwei Vorstände und weitere ehemalige Führungskräfte hat das Konsequenzen.

  • Die AWO in Frankfurt am Main hat zwei weitere Vorstände abberufen.
  • Sechs Personen belegte es mit Hausverbot, darunter auch zwei ehemalige Vorstände, die für die Missstände bei der AWO verantwortlich sein sollen.
  • In den kommenden Wochen will das Präsidium zwei neue Vorstände finden.

Zwei Vorstände AWO Kreisverbands in Frankfurt am Main müssen gehen. Das hat das neue Präsidium unmittelbar nach seiner Wahl beschlossen. Gegen einen von ihnen und einen bereits im Januar geschasste Vorstand sowie fünf weitere Person verhängte das Präsidium darüber hinaus ein Hausverbot.

AWO will Vertrauen wiederherstellen

In den kommenden beiden Wochen will das Aufsichtsgremium über die Berufung von zwei neuen Vorständen entscheiden. „Ziel ist, verlorenes Vertrauen wiederherzustellen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ihren Arbeitsplatz, bei der Stadt Frankfurt in einen verlässlichen Sozialpartner und bei den Ehrenamtlichen in die Integrität ihres Verbandes“, teilt der Kreisverband mit.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts von Betrug und Untreue

Das neue ehrenamtliche Präsidium um Barbara Dembowski, Petra Rossbrey und Hauke Hummel wurde von den Mitgliedern gewählt, nachdem das alte im Januar zurückgetreten war. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wirft dem Kreisverband unter anderem Betrug und Untreue vor. Die AWO soll gegenüber der Stadt die Betreuung zweier Flüchtlingsheime falsch abgerechnet haben und zudem zu hohe Dienstwagenpauschalen und Honorare an Führungskräfte gezahlt haben.

Die AWO Frankfurt am Main engagiert sich in der Kindebetreuung, der Jugendarbeit, der Altenhilfe, der Sozialberatung und der beruflichen Fort- und Weiterbildung. ols

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