AWO KV Fürstenwalde

Kurbetrieb für Frauen mit Risikoschwangerschaft muss schließen

Die AWO in Fürstenwalde stellt den Kurbetrieb für Frauen mit Risikoschwangerschaften ein. Das Angebot war deutschlandweit einzigartig.

  • Eine Kureinrichtung für Risikoschwangere in Bad Saarow schließt Ende September.
  • Der Betrieb sei von den Kassen nicht ausreichend finanziert, kritisiert die AWO Fürstenwalde.
  • Die Beschäftigten sollen andere Arbeitsplätze innerhalb des Verbandes erhalten.

Der AWO Kreisverband Fürstenwalde schließt Ende September ein Kurbetrieb für Frauen mit einer Risikoschwangerschaft. Die Einrichtung ist deutschlandweit einzigartig. Der Verband konnte mit den Krankenkassen keinen Kostensatz aushandeln, der die Kosten deckte. Wenn das Angebot erhalten worden wäre, hätte das den gesamten Kreisverband gefährdet, teilt der Verband mit.

Einrichtung schließt Ende September

Den Beschäftigten hat der Verband andere Arbeitsplätze innerhalb des Verbands angeboten. Der Kurbetrieb bestand fast 20 Jahre. In dieser Zeit wurden knapp 6000 Frauen mit Risikoschwangerschaften betreut. Der Kreisverband Fürstenwalde hat außer der Kureinrichtung zwei Sozialstationen, elf Kindergärten und zwei Angebote der Behindertenhilfe. rv

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