AWO KV Rostock

Interimschef muss nach kurzer Zeit gehen

Bei der AWO Rostock wechseln in kurzer Folge die Geschäftsführer. Einen schweren Verdacht weist der Verband zurück.

  • Bei der Geschäftsführung der AWO in Rostock hat es in kurzer Folge mehrere Personalwechsel gegeben. 

  • Der Verband soll damit mutmaßlich die Aufklärung von Amtsmissbrauch behindert haben, berichtet der Nordkurier.  

  • Die AWO bestreitet die Vorwürfe und verweist auf eine bestehende Stellenausschreibung.

Bei der AWO Rostock hat es in schneller Folge drei überraschende Personalwechsel gegeben. Im Sommer dieses Jahres ersetzte ein Interimsgeschäftsführer den bisherigen Geschäftsführer. Nun musste auch der Übergangschef kurzfristig gehen. Aktuell leitet Matthias Siems, ein SPD-Mitglied aus Rostock, die Geschäfte. Die AWO sieht sich unterdessen mit schweren Vorwürfen konfrontiert. So sollen unter anderem ehrenamtliche Vorstandsmitglieder über ihre Privatunternehmen geschäftlich mit der AWO verbunden gewesen sein. Der Interimsgeschäftsführer soll mutmaßlich entlassen worden sein, weil er zu sehr auf die Aufklärung des Sachverhalts drängte. Das berichtet der Nordkurier.

Neuer Geschäftsführer gesucht

Die AWO bestreitet die Vorwürfe. „Die GeschäftsführerInnenstelle bei der AWO Rostock wurde bundesweit ausgeschrieben – dieses Auswahlverfahren läuft gegenwärtig“, teilt der Vorsitzende Kleiminger in einer Erklärung mit. Die Interimsgeschäftsführung sei von vornherein nur für kurze Zeit geplant gewesen. Auch der aktuelle Geschäftsführer Siems sei nur bis zur dauerhaften Neubesetzung verpflichtet worden.

Zudem habe es für Vorstandsmitglieder keine wirtschaftlichen Vorteile gegeben. Um Interessenkonflikten vorzubeugen, würden betroffene Vorstandsmitglieder von Beratungen ausgeschlossen.

Die AWO Rostock betreibt Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe und Beratungen. Sie beschäftigt rund 550 Mitarbeiter. jh

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