AWO KV Berlin Spree-Wuhle

Erste Zufluchtsunterkunft für Homo- und Transsexuelle öffnet in Berlin

Der AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle hat die Förderung für die erste Zufluchtsunterkunft für bedrohte LSBTI* bekommen. Die Wohnung soll Betroffene vor Zwangsheirat, Gewalt im Namen der Ehre sowie häuslicher Gewalt schützen.

Die Zentrale der AWO Berlin Spree-Wuhle © AWO Berlin Spree-Wuhle

BERLIN – Die Einrichtung erhält dieses und nächstes Jahr jeweils 160.000 Euro. Die Wohnung hat der Verband bereits vor einem Jahr gemietet und stellt sie nun fertig.

Personenkreis sehr gewaltgefährdet

„Wir freuen uns, dass für diesen kleinen, aber sehr gefährdeten Personenkreis ein so existentielles Angebot geschaffen wird“, sagt Christian Meyerdierks, stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO Spree-Wuhle. Das Bildungs- und Sozialwerk des Berliner Lesben- und Schwulenvereins betreibt den Standort zusammen mit der AWO.

Die Beratung der Betroffenen übernimmt das Zentrum für Migranten, Lesben und Schule des Lesben und Schwulenverbandes Deutschlands. „In dieser Art ist die Einrichtung bundesweit einmalig und wird hoffentlich nicht das einzige bleiben“, sagt Meyerdierks. Der AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle hat acht Kitas, eine Tagespflege sowie mehrere Begegnungs- und Beratungseinrichtungen. rv

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