AWO KV Frankfurt am Main

Behörden durchleuchten Finanzen von Sicherheitsdienst

Ein Sicherheitsdienst der AWO Frankfurt am Main soll für seine Arbeit in Flüchtlingsheimen hohe Summen erhalten haben. Nun steht die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft auf dem Spiel.

  • Die Frankfurter Finanzbehörden überprüfen die Gemeinnützigkeit der AWO-Protect.
  • Das Unternehmen soll bis zu 360.000 Euro im Monat erhalten haben.  
  • Die gesamte Flüchtlingsarbeit wird durch Wirtschaftsprüfer auf Fehler durchleuchtet.

Die Frankfurter Oberfinanzdirektion überprüft die Gemeinnützigkeit der Sicherheitsdienstes AWO Protect. „Der gesamte Bereich der Flüchtlingsarbeit wird ebenfalls in einer Sonderprüfung durch Wirtschaftsprüfer auf Fehler durchleuchtet“, sagt ein Sprecher des Verbandes. Die AWO-Protect 2018 soll in einem Monat steuerfrei rund 360.000 Euro für den Wachdienst kassiert haben, berichtet die Hessenschau. Das Unternehmen befindet sich in der Auflösung, sagt ein Sprecher der AWO.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges und Untreue

Die Stadt Frankfurt hat für den Sicherheitsdienst und Sportangebote in den AWO Flüchtlingsheimen insgesamt rund 2,7 Millionen Euro gezahlt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit November gegen die AWO wegen des Verdachtes auf Betrug und Untreue.

Die AWO Frankfurt am Main ist in der Kindebetreuung, der Jugendarbeit, der Altenhilfe, der Sozialberatung und der beruflichen Fort- und Weiterbildung tätig. jh

 

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