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Fusion
Aktualisiert am 05.11.2008 - 12:05

AWO-Fusion in NRW bringt neuen Großverband

Die drei Unterbezirke der Arbeiterwohlfahrt Münster-Steinfurt, Recklinghausen und West-Münsterland haben sich zum Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen zusammengeschlossen. Das berichtet die Ahlener Zeitung.

MÜNSTER/RECKLINGHAUSEN - Grund für diesen Schritt waren die angespannten Finanzen in den alten Unterbezirken. Die Vorstände hatten über die Fusion hinter verschlossen Türen entschieden. Man wollte die Mitarbeiter nicht beunruhigen, sagt Uwe Hildebrandt, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks Recklinghausen, gegenüber der Lokalpresse. Er versichert, dass der Zusammenschluss keine Kürzungen im Personal- oder Angebotsbereich zur Folge haben wird.

Einer der größten in Deutschland

Mit dem Zusammenschluss ist einer der größten Unterbezirke innerhalb der AWO entstanden. Der neue Verband umfasst eine Fläche, die doppelt so groß ist wie das Saarland. Der Umsatz beträgt rund 55 Millionen Euro. 1700 Beschäftigte arbeiten in Vollzeit. Zusammen betreiben sie nun 67 Kindertagesstätten, 100 Gruppen der Ganztagsbetreuung, vier Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen sowie ambulante Pflegedienste. Der neue Unterbezirk AWO Münsterland-Recklinghausen hat rund 10000 Mitglieder. tow

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