Teilhabechancengesetz

Wohlfahrtsverbände im Saarland bemängeln Umsetzung

Das Geld aus dem Teilhabechancengesetz ist im Saarland bereits verteilt. Udo Blank, Vorsitzender der Liga der Wohlfahrtspflege Saar, fordert Änderungen am Gesetz.

  • Das Geld aus dem Teilhabechancengesetz sei im Saarland bereits aufgebraucht, warnt die Liga der Wohlfahrtspflege Saar.

  • Das Gesetz blockiere eine Umverteilung aus anderen Bundesländern.

  • Die Liga fordert den Gesetzgeber auf, das zu ändern.

Ungenutztes Geld aus dem Teilhabechancengesetz soll umverteilt werden. Der Gesetzgeber müsse das Gesetz ändern, fordert die Liga der Wohlfahrtspflege Saar in einer ausführlichen Stellungnahme. Denn während andere Fördermittel des Bundes nach Bedarf auf die Länder verteilt würden, sei das bei diesem Gesetz nicht vorgesehen.

Umverteilung soll langfristigen Erfolg garantieren

„Viele Menschen konnten in eine Beschäftigung vermittelt werden“, lobt der Vorsitzende Udo Blank. Der Erfolg führe im Saarland jedoch dazu, dass nun kein Geld da sei.

Das Teilhabechancengesetz gilt bis 2024 und ist auf fünf Jahre beschränkt. Es soll Menschen eine längerfristige öffentlich geförderte Beschäftigung ermöglichen, die keine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Unternehmen erhalten Lohnzuschüsse, wenn Sie Menschen einstellen, die mindestens zwei Jahre arbeitslos waren.

Die Freie Wohlfahrtspflege besteht aus sämtlichen sozialen Hilfsangeboten, die verbandlich oder freigemeinnützig organisiert sind. Die Synagogen Gemeinde Saar, die AWO LV Saarland, die Caritas, der DRK LV Saarland, die Diakonie und der Paritätische gehören im Saarland zur Liga der freien Wohlfahrtspflege Saar. ct

zurück | drucken

Frage des Monats

Nie stand das deutsche Gesundheitssystem vor einer solchen Herausforderung wie dem Coronavirus. Wird das Gesundheitssystem das aushalten?

Ja

Nein


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Corona

Die Branche kämpft mit den ersten Folgen der neuen Seuche

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Unser Wohlfahrt Intern E-Paper

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen