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Schulsozialarbeit
Aktualisiert am 07.03.2019 - 15:36

Verbände fordern dauerhafte Finanzierung

Die Verbände in Sachsen-Anhalt wollen Geld für die Schulsozialarbeit aus dem Landeshaushalt. Die EU-Förderung läuft im Juli 2020 aus.

MAGDEBURG – Die Landesregierung solle umgehend ein Konzept vorlegen und eine flächendeckende Versorgung aller Schulen mit Sozialarbeitern gewährleisten, teilt der Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände in Sachsen-Anhalt mit. Der Landtag habe sich zwar Ende 2018 zur Schulsozialarbeit bekannt, die Problematik dulde aber keinen weiteren Aufschub. Noch 2019 solle die Landesregierung Lösungen erarbeiten.

Bündnis sammelt Unterschriften

Die LIGA Sachsen-Anhalt, die Gewerkschaft GEW, der Landeseltern- und Schülerrat sowie die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung haben sich zum Bündnis ‚Schulsozialarbeit dauerhaft verankern’ zusammengeschlossen. Das Bündnis sammelt Unterschriften, die im April der Landesregierung übergeben werden sollen.

Bestand der Fachkräfte ist gefährdet

Momentan gebe es in den Projekten und Angeboten für Schulkinder in Sachsen-Anhalt rund 400 sozialpädagogische Fachkräfte, deren Finanzierung gefährdet sei, teilt das Bündnis mit. Um erfolgreiches Lernen weiterhin zu ermöglichen, sei es notwendig diese Angebote weiterzuführen, sagt Knabe-Ostheeren. rv

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