Fallpauschalen

Ulla Schmidt: Einheits-Fallpauschale und 21000 Stellen

Ulla Schmidt will einheitliche Fallpauschalen für Krankenhäuser. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Krankenhaus in Schleswig-Holstein für eine gleich ablaufende Geburt deutlich weniger bekommt als in Bayern oder Baden-Württemberg.“

BERLIN - Das sagte die Bundesgesundheitsministerin gegenüber der Rheinischen Post zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz der Länder. Schmidt plädiert dafür, nur maximale Preisunterschiede von zwei Prozent zuzulassen. Zudem sollen sich die Länder an der Finanzierung von Investitionen bei den  Krankenhäusern beteiligen. Dafür sollen die Kassen stärker in die personelle Ausstattung der Kliniken investieren. „Wir wollen, dass die Kassen in den nächsten drei Jahren Mittel bereitstellen, damit 21000 neue Pflegekräfte eingestellt werden können“, erklärt Schmidt.

Die Höhe des einheitlichen Krankenkassenbeitrags ab 2009 ließ Schmidt dagegen noch offen.  Er hänge von verschiedenen Faktoren ab, so die Gesundheitsministerin. „Erst im Herbst werden wir abschätzen können, wie sich die Einnahmen der Kassen entwickeln, wie viel bei den Honorarverhandlungen zwischen Ärzten und Kassen herauskommt und wie hoch zum Beispiel der Ausgabenanstieg im Arzneimittelbereich ist“, wird Schmidt in dem Interview zitiert.

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