Best Practice

Soziale Innovationen geben Digitalisierung Sinn

Die Hoffnung auf Besserung ist die treibende Kraft von innovativen Prozessen und Social Start-ups. Diese Ansicht vertritt Hannes Jähnert, Referent beim DRK-Generalsekretariat für Soziale Innovationen und Digitalisierung, auf dem Management-Symposium der Consozial in Nürnberg. „Erst soziale Innovationen geben der Digitalisierung einen Sinn.“

DRK-Referent Hannes Jähnert: Innovationen neu denken © Wohlfahrt Intern

NÜRNBERG – Unter dem Veranstaltungstitel ‚Erfolgsfaktoren für das Innovationsmanagement – Was wirklich zählt‘ beleuchtet Jähnert Erfolgsfaktoren aus innerverbandlicher Sicht. Soziale Innovationen seien nicht nur Lösungen für ein Problem, die sich anschließend skalieren ließen, sondern auch ein Prozess.

Mitarbeitende sensibilisieren

Zunächst müssten die Mitarbeitenden für Innovationen sensibilisiert werden. Am Anfang muss die bewusste Entscheidung stehen, eine Innovation auf den Weg bringen zu wollen und anschließend die Mitarbeitenden bedarfsgerecht zu befähigen. Ziel sei, dass Mitarbeitende selbst aktiv werden können. Erst dann ließen sich Pilotprojekte entwickeln.

Risiken eingehen

Jähnert beschreibt die Pilotphase als die riskanteste Phase. Sie berge immer die Möglichkeit des Scheiterns. „Man kann nicht ohne Risiko innovativ sein“, führt der DRK-Referent aus. Nach der erfolgreichen Pilotierung gelte es, die Innovation zu verbreiten und als Normalzustand erlebbar zu machen.

Beispiel geben

Wichtig sei auch, mit gutem Beispiel voranzugehen. Als Beispiel aus dem eigenen Verband nannte Jähnert den Blog  ‚Die DRK-Wohlfahrt‘, auf dem alle Mitarbeitenden aus dem Bundesverband die Möglichkeit haben, rund um die Aufgaben des DRK und seiner Projekte zu berichten. Ziel ist es, die Kommunikation nach außen zu öffnen und hierarchiefrei zu gestalten. Seit 50 Tagen ist der Blog online. Die ersten Erfahrungen sind Jähnert zufolge positiv. Der Blog aus dem Generalsekretariat soll den DRK-Landesverbänden als Vorbild dienen, wie sie ihre Öffentlichkeitsarbeit besser machen können. Entscheidend für eine erfolgreiche Verbreitung sei immer das Signal: Wir fangen bei uns selber an. irg

zurück | drucken

Frage des Monats

Laut Bundesarbeitsgericht dürfen kirchliche Arbeitgeber die Religionszugehörigkeit nicht in jedem Fall zur Voraussetzung bei Stellenbesetzungen machen. Halten Sie das kirchliche Arbeitsrecht noch für zeitgemäß?

Ja

Nein

keine Meinung


Zum Umfrage-Ergebnis

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema Diversität

Warum Vielfalt für Sozialunternehmen heute unerlässlich ist

weiter

    Leider falsch - wir korrigieren

    Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

    Probleme auf der Webseite?

    Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

     

    Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

    E-Paper hier öffnen