Stiftung Kreuznacher Diakonie

Krankenhausneubau soll 100 Millionen Euro kosten

Die Stiftung Kreuznacher Diakonie will ihr Klinikum im saarländischen Neunkirchen komplett neu bauen. Der Träger rechnet mit Kosten von 100 Millionen Euro.

Diakonie-Klinikum Neunkirchen © Stiftung Kreuznacher Diakonie

NEUNKIRCHEN – Unklar sei bislang, in welcher Höhe sich das Land an den Kosten beteiligen werde, teilt der Träger mit. Die Stiftung rechnet für den Neubau inklusive Planungen und Vorarbeiten mit einer Dauer von sieben bis acht Jahren. Derzeit werde geprüft, inwieweit ein Neubau auf dem vorhandenen Gelände des Krankenhauses realisiert werden könne. Sollte dies nicht möglich sein, sei auch ein Neubau auf der Wiese eine Option. Was mit den alten Krankenhausbauten passiert, die nach dem Neubau nicht mehr gebraucht werden, sei noch nicht entschieden. 

Grundsanierung dauert zu lange

Ursprünglich hatte die Stiftung geplant, das Diakonie-Klinikum Neunkirchen für 30 Millionen Euro sanieren zu lassen. Neue Berechnungen der Planer hatten jedoch ergeben, dass eine Grundsanierung zehn bis zwölf Jahre dauern würde und erheblich teurer wäre. Bislang hat die Kreuznacher Diakonie fast sieben Millionen Euro in die Sanierung der Klinik gesteckt, die vor allem in die IT-Struktur geflossen sind.

Die Stiftung Kreuznacher Diakonie hatte das Krankenhaus 2016 von der Stadt übernommen. Der Zustand des Gebäudes sei bereits damals überholungsbedürftig gewesen.

Das Diakonie-Klinikum in Neunkirchen beschäftigt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daneben betreibt die Stiftung Kreuznacher Diakonie auch das Fliedner-Krankenhaus in Neunkirchen und das Evangelische Stadtkrankenhaus in Saarbrücken. br

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