Bundesverband privater Anbieter

Tarifvertrag mit Verdi kein Thema

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) dementierte die Aufforderungen zu Tarifgesprächen mit Verdi. Die Interessenvertretung lehnt einen einheitlichen Tarifvertrag weiterhin ab.

BERLIN -  Der bpa-Präsident Bernd Meurer bekräftigt die Absicht, Mitarbeiter in der Pflege besser zu bezahlen. „Nicht umsonst hat der bpa-Arbeitgeberverband sich mit eigenen Arbeitsvertragsrichtlinien auf den Weg gemacht“, unterstreicht  Meurer in einer Pressemitteilung.

Kein Subunternehmer der Politik

Einen einheitlichen Tarifvertrag  lehnt der bpa jedoch weiterhin ab. Der würde aus seiner Sicht sämtliche Unternehmen nur noch zu Erfüllungsgehilfen machen. „Wir sehen uns nicht als Subunternehmer politischer Festlegungen, deren Leistung dann mit einem zu vereinbarenden Zuschlag zu honorieren wäre“, teilte der Meurer weiter mit.

Wer jeglichen Wettbewerb schleifen wolle, werde sich in kürzester Zeit mit Kostenfolgen konfrontiert sehen. Unternehmern werde so die Eigenverantwortung genommen, so Meurer.

Interessen der Pflegekräfte vertreten

Der bpa-Präsident zweifelt  an Verdi als Verhandlungspartner für Pflegekräfte. Der Organisationsgrad bei verdi spreche aus seiner Sicht nicht dafür, dass sie wirkungsmächtig die Interessen der Beschäftigten in der Pflege vertreten können.

Der bpa bildet eigenen Angaben zufolge mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. rs

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