bpa Hamburg

Arbeitgeber beschließen Arbeitsvertragsrichtlinien

Die Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) will eigene Arbeitsvertragsrichtlinien für die Bezahlung ihre Mitarbeiter. Die Mitgliederversammlung sprach sich für das Rahmenvertragswerk und eigene Hamburger Entgelttabellen aus.

bpa-Landesvorsitzender Hamburg, Frank Wagner ©Jürgen Henkelmann

HAMBURG – Die Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) hat der bpa Arbeitgeberverband ohne die Mitwirkung von Arbeitnehmern oder Gewerkschaften entwickelt. Die Umsetzung soll beginnen, sobald die Refinanzierung geregelt ist.

Kostensteigerung bei allen Beteiligten

„Die vorgesehenen Vergütungen orientieren sich an den vergleichbaren Tarifwerken und Arbeitsvertragsrichtlinien in Hamburg“, sagt der Landesvorsitzende Frank Wagner. Die steigenden Gehälter für Pflegende seien wichtig und richtig. Nun liege es an der Politik für die notwendige Akzeptanz der Kostensteigerungen bei allen Beteiligten zu sorgen. Frank Wagner kündigte Gespräche mit der Senatorin und den Vertretern der Pflege- und Krankenkassen an. „Unsere Mitglieder sind einen mutigen Schritt vorangegangen: Nun erwarten sie eine faire Behandlung durch die Kostenträger, auch wenn auf die pflegebedürftigen Menschen höhere Kosten zukommen“, so Wagner.

Erwarten faire Behandlung durch Kostenträger

Letztes Jahr hatten die bpa Landesgruppe Thüringen und Niedersachsen ähnliche AVR ohne die Beteiligung von Gewerkschaften festgelegt Die Gewerkschaften erkennen die AVR nicht an (Wohlfahrt Intern Ausgabe 1.2/18). Die Gehälter lagen meistens unter den kirchlicher Arbeitsvertragsrichtlinien oder Tarifverträgen. rv

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