AWO Bundesverband

AWO-Vorsitzender Stadler begrüßt Plan für Jugendfreiwilligenjahr

Der AWO Bundesverband unterstützt das von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey vorgestellte Konzept für ein Jugendfreiwilligenjahr. Die bestehenden Freiwilligendienste würden mit dem Plan ausgebaut.

AWO Bundesvorsitzender Woflgang Stadler © AWO Bundesverband

BERLIN – „Wird dieses Konzept umgesetzt, ist das ein großer Schritt, die Freiwilligendienste für breite Zielgruppen attraktiv zu gestalten und als wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl zu würdigen“, sagt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Das Ministerium folge mit seinem Konzept der Forderung vieler Träger und Verbände, in dem es ein einheitliches Freiwilligengeld von 402 Euro einführe, Fahrkarten  bezuschusse sowie das Engagement bei Studium- und Ausbildungssuche anerkennen lasse.

Bis zu 50 Prozent mehr Freiwillige erwartet

Junge Menschen mit besonderen Lebensumständen, Behinderungen und Benachteiligungen in den neuen Dienst einzubeziehen, könnte beitragen, die Freiwilligendienste als Angebot für alle auszubauen und künftig inklusiver zu gestalten, teilt die AWO weiter mit. Bis zu 50 Prozent mehr junge Menschen eines Jahrgangs könnten sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes Gesellschaft engagieren. Kinder aus Hartz-IV Familien sollten jedoch nicht benachteiligt werden, fordert der AWO Bundesverband. Das Taschengeld dürften Jobcenter nicht auf den Hilfebezug anrechnen. dh

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