Grundrente

Sozialvorstand Loheide macht sich für Grundrente stark

Maria Loheide, Sozialvorstand der Diakonie, spricht sich für das Grundrentenkonzept des Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) aus. Die Pläne sehen eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung vor.

Vorstand Loheide © Diakonie Deutschland

BERLIN -  Loheide forderte, die Altersarmut an der Wurzel zu bekämpfen. Dazu gehörten ein höherer Mindestlohn sowie der Blick auf den Niedriglohnsektor, zitierte epd aus der ZDF-Sendung Maybrit Ilner. Laut Loheide schämten sich alte Menschen häufig, ihre Bedürftigkeit zu offenbaren. So könnten Rentner, ihnen zustehende staatliche Leistungen nicht in Anspruch nehmen. 

Lebensleistung von Geringverdienern anerkennen

Die Pläne des Bundesarbeitsministers sehen die Einführung einer Grundrente nach 35 Beitragsjahren vor. Dabei sollen Niedrigrenten um bis zu 447 Euro im Monat aufgestockt werden – ohne Bedürftigkeitsprüfung. Den Verzicht darauf rechtfertigte der Bundesarbeitsminister in der Sendung folgendermaßen: Es gehe um die Anerkennung der Lebensleistung von Geringverdienern und nicht etwa um eine Sozialleistung. Der Koalitionspartner CDU/CSU lehnt eine Grundrente ohne eine Prüfung der Bedürftigkeit ab. rs

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