Notfallsanitäter

ASB hadert mit Gesetzesinitiative

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hadert mit der Kabinettsvorlage für ein Gesetz über den Beruf des Notfallsanitäters (NotSanG). Zwar begrüße der Verband eine solche Gesetzesinitiative. Jedoch seien wichtige Fragen bislang nicht geklärt, so etwa die der Nachqualifizierung von Rettungsassistenten, so der ASB.

Köln – Für die Arbeiter-Samariter steht dabei auch der finanzielle Aspekt im Fokus. „Die Weiterbildung unserer Mitarbeiter im Rettungsdienst stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen, weil eine Finanzierung dieser Maßnahmen durch den Bund und die Länder noch nicht abschließend gewährleistet ist“, kritisiert ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter. Der ASB warnt deshalb davor, die Gesetzesinitiative vor Klärung dieser Fragen voreilig abzuschließen.

Längere Ausbildung und erweiterte Kompetenzen

Das Bundeskabinett hat am 10. Oktober die Vorlage für ein Gesetz über den Beruf des Notfallsanitäters beschlossen. Der Beruf des Rettungsassistenten  wird künftig die Bezeichnung „Notfallsanitäter“ tragen. Die Ausbildung soll von zwei auf drei Jahre verlängert werden. Neu auch die erweiterten Kompetenzen der Notfallsanitäter: Ihnen soll es erlaubt sein, in akuten Fällen invasive Maßnahmen, zum Beispiel Spritzen setzen oder Katheter legen, zu treffen.

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