Fröbel Bildung und Erziehung

Träger protestiert gegen Kita-Gesetz

Fröbel will am 25. Mai in ganz Brandenburg seine Kitas früher schließen. Weiter verschickt der Kita-Träger Protestbriefe an die Landesregierung und lässt Kinder, Eltern und Erzieherinnen am 30. Mai zum Landtag in Potsdam ziehen, um Änderungen im Kita-Gesetz zu erreichen.

Fröbel-Geschäftsführer Stefan Spieker © FRÖBEL e. V. 2017, Bettina Straub

POTSDAM – Fröbel will, dass längere Betreuungszeiten im Gesetz verankert und refinanziert werden. Zuvor hatte das Land Brandenburg dies abgelehnt.

Land verweist auf Kommune

Es sei noch klären, wie der tatsächliche Betreuungsbedarf in Brandenburg aussehe, sagte die Bildungsministerin von Brandenburg, Britta Ernst (SPD). Sie verwies außerdem darauf, dass der Landtag nicht zuständig sei und Kinderbetreuung eine kommunale Aufgabe sei.

Personal unzureichend finanziert

Die Kitas schließen am Aktionstag bereits nach 7,5 Stunden. Für diese Zeit ist das Betreuungspersonal finanziert. Tatsächlich bräuchten viele Kinder jedoch eine Betreuung bis zu zehn Stunden, teilt der Träger mit. Diese Zeit müsste Fröbel mit demselben Personal meistern. Fröbel hatte in einer Selbstanzeige vor der Brandenburger Kitaaufsicht damit gedroht, ab August keine Kinder mehr länger als 7,5 Stunden betreuen zu können. rv

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