DiCV Köln

Verband will höhere Geldleistungen für Kinder

Der Kölner Diözesan-Caritasverband kritisiert das Starke-Familien-Gesetz. Einkommensarme Familien seien stärker zu entlasten, fordert Diözesan-Caritasdirektor Frank Johannes Hensel.

Direktor Hensel © Diözesan-Caritasverband Köln

KÖLN – Das neue Starke-Familien-Gesetz der Bundesregierung greife zu kurz, so Hensel weiter. Viele Leistungen würden von Familien gar nicht in Anspruch genommen – aufgrund des hohen bürokratischen Aufwands. 

Probleme bleiben auf der Strecke 

Zwar erhöhten sich dadurch manche Leistungen für Kinder wie etwa das Schulbedarfspaket. Dafür blieben wesentliche Probleme wie das Bildungs- und Teilhabepaket ungelöst. „Zwei Drittel der Kinder, die einen Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, nehmen diese nicht wahr“, bemängelte der Diözesan-Caritasdirektor.

Er forderte daher, dass die für Bildung und Teilhabe vorgesehenen Mittel direkt in die Kinderregelsätze des Hartz-IV-Systems fließen. „Das wäre ein messbares Signal hin zu mehr Chancengleichheit und Bildungsteilhabe“, so Hensel. 

Rund 600.000 Kinder und Jugendliche leben in Nordrhein-Westfalen aktuell von Mindestsicherungsleistungen. rs

zurück | drucken

Frage des Monats

Sollte es analog zur Frauenquote eine Quote für Menschen mit Behinderung in Vorständen und Aufsichtsräten geben?

Ja

Nein

keine Meinung


Zum Umfrage-Ergebnis

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema Change Management

• Kosten senken

• Kommunikation stärken

• Mitarbeiter einbinden

weiter

    Leider falsch - wir korrigieren

    Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

    Probleme auf der Webseite?

    Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

     

    Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

    E-Paper hier öffnen