St. Franziskus-Stiftung Münster

Verbund kooperiert mit Kasse bei Elektronischer Gesundheitsakte

Die St. Franziskus-Stiftung Münster arbeitet mit der Techniker Krankenkasse (TK) bei der elektronischen Gesundheitsakte zusammen. Entwickelt hat die Gesundheitsakte IBM Deutschland.

Vertreter von TK, St. Franziskus-Stiftung und IBM © St. Franziskus-Stiftung

MÜNSTER – Der Krankenhausverbund kann künftig Daten aus seinem System in die elektronische TK-Gesundheitsakte einspielen. Auf diese Weise bekommen TK-Versicherte auf Wunsch ihren Entlassungsbrief aus der Krankenhaus-Software der Krankenhäuser der St. Franziskus-Stiftung Münster direkt in ihre Gesundheitsakte übertragen.

Nur Versicherte können Daten einsehen

„Nach unserer Überzeugung stellt das gemeinsame Handeln im Rahmen von TK-Safe einen konsequenten und zukunftsweisenden Schritt der Digitalisierung und Vernetzung der Partner im Gesundheitssektor dar“, unterstreicht Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Die Daten lassen sich nur von Versicherten öffnen und einsehen. „Egal von welcher Quelle die Daten in die Akte kommen, sei es vom Arzt oder von der Krankenkasse: Die Daten werden immer an der Quelle individuell verschlüsselt und gelangen so verschlüsselt in die Akte“, sagt Benjamin Freudenreich, IT-Architekt für die Gesundheitsplattform der IBM. Bislang liegen medizinische Daten dezentral bei Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten oder Krankenkassen.

Die St. Franziskus-Stiftung Münster ist eine der größten Krankenhausgruppen Deutschlands. Mit Sitz in Münster trägt die katholische Stiftung Verantwortung für derzeit 15 Allgemeinkrankenhäuser und Fachkliniken sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. Mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen. dh


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