Pensionskasse der Caritas

Bundesbehörde verbietet Abschluss neuer Verträge

Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistung hat der Pensionskasse der Caritas den Abschluss neuer Verträge untersagt. Zudem darf das Unternehmen bestehende Verträge nicht erhöhen und keine neuen Personen aufnehmen.

KÖLN – Weiter sei der vorgelegte Sanierungsplan unzureichend, wie die Bundesaufsicht mitteilt. Das Unternehmen könne gegenwärtig die Anforderung an Solvabilitätskapital nicht erfüllen. Mit dem Geld sollen Unternehmen auf unvorhergesehene Risiken reagieren können.

Beiträge sollen steigen

„Die Pensionskasse der Caritas weist im vorläufigen Jahresabschluss 2017 einen bilanziellen Fehlbetrag aus, der nicht durch Eigenkapital gedeckt ist“, heißt es von der Kasse. Damit verfüge das Unternehmen über keine Eigenmittel mehr.

Die Mitglieder der Vertreterversammlung seien über mögliche Beitragserhöhungen und Leistungseinschnitte informiert worden, heißt es weiter. Nachdem die Kasse die Bilanz ausgeglichen habe, wolle sie das Eigenkapital wieder herstellen.

Die Caritas Pensionskasse versichert rund 25.000 Mitarbeiter von Kirche und Caritas, deren Familienangehörige und Mitglieder von Ordensgemeinschaften. 2016 nahm sie 8,9 Millionen Euro Mitgliedsbeiträge ein, erwirtschaftete jedoch einen Verlust von rund 5,5 Millionen Euro. jh

zurück | drucken

Artikel weiterempfehlen

Frage des Monats

Immer mehr Unternehmen achten auf Klimaschutz. Wie ist Ihre CO2-Bilanz?

Sehr gut

Gut

Ausreichend

Mangelhaft

Weiß nicht


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Wissen

Wie Träger Know-how im Unternehmen halten, verwalten und verbreiten

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen