Gastpatienten

Weniger ausländische Patienten in deutschen Kliniken

Die Zahl der Gastpatienten in deutschen Krankenhäusern ist leicht zurück gegangen.

GELSENKIRCHEN - Das zeigen aktuelle Berechnungen des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen. Während in der Bundesrepublik im Jahr 2005 noch gut 54100 Patienten aus dem Ausland behandelt wurden, sank die Zahl auf etwa 53700 im Jahr 2006. Ohne die Fußball-Weltmeisterschaft wäre der Rückgang höher ausgefallen. Während des Sommermärchens suchten 900 ausländische Gäste deutsche Kliniken auf.

Lediglich in Bayern, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der Gastpatienten; am meisten in München und Berlin mit einem Zuwachs von etwa 500 Patienten. Nordrhein-Westfalen dagegen verlor seit 2004 rund 1500 Gastpatienten.

Die mit Abstand meisten ausländischen Patienten kommen aus den Nachbarländern wie den Niederlanden, Frankreich, Österreich und Polen. Allein aus Luxemburg kamen mit 1708 Patienten mehr Menschen zur Behandlung als aus Kuwait, dem Golfstaat mit den meisten Gastpatienten in der Bundesrepublik. Ein Viertel der finanzkräftigen Patienten aus der Golfregion ließ sich in München behandeln. Das waren rund 700. Insgesamt waren geplante Behandlungsreisen jedoch die Ausnahme. Rund 40000 der knapp 54000 ausländischen Patienten waren Touristen, die in ihrem Urlaub ärztliche Hilfe brauchten.

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