AWO LV Nordrhein-Westfalen

Verdi ruft zu ersten Warnstreiks auf

Verdi hat einzelne Einrichtungen und Dienste der AWO in Nordrhein-Westfalen bestreiken lassen. Die Gewerkschaft fordert zehn Prozent mehr Gehalt bei einer Tariflaufzeit von 13 Monaten.

DÜSSELDORF – Die AWO in Nordrhein-Westfalen bietet dagegen ein Plus von sieben Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten. Weiter stellen die Arbeitgeber eine Erhöhung der Höchsturlaubsgrenze auf 35 Tage sowie der Ausbildungsvergütungen um hundert Euro in Aussicht. Verdi lehnte das Angebot bisher zweimal ab und hat nun mit Warnstreiks am 29. Januar reagiert. 

Spielraum eingeschränkt

„Wir haben leider wegen der fehlenden Refinanzierung nur einen engen Spielraum für weitergehende Schritte“, sagte Uwe Hildebrandt, Geschäftsführer der AWO NRW. Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer sieht in dem Angebot einen Etikettenschwindel. Das Angebot sei mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst nicht auf Augenhöhe. Die Einkommenslücke zu vergleichbaren Beschäftigten im öffentlichen Dienst sei zu groß, so Cremer. 

Warnstreik räumlich begrenzt

Die Tarifverhandlungen betreffen 65.000 AWO-Mitarbeiter. Die Warnstreiks waren räumlich begrenzt. Bestreikt wurden neben Kitas und Offenen Ganztagsschulen (OGS),  Einrichtungen der Altenpflege, Sozialstationen, Beratungsstellen, ambulante Pflegedienste, Verwaltungen und technische Dienste. Die Tarifverhandlungen werden am 12. Februar in Düsseldorf fortgesetzt. rs

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