AWO KV Auerbach

Verdi lehnt Arbeitszeitkonten ab

Beim AWO Kreisverband Auerbach stocken die Tarifverhandlungen. Die Geschäftsführung knüpft Tariferhöhungen an die Einführung eines Arbeitszeitkontos. Die Gewerkschaft Verdi lehnt diese entschieden ab.

AUERBACH – Ein Arbeitszeitkonto biete den Mitarbeitern und den Unternehmen Planungssicherheit, argumentiert die Geschäftsführung des Kreisverbands in der Freien Presse. Für den verzögerten Abschluss bietet sie eine Einmalzahlung für das Jahr 2018. Der Tarifvertrag solle dann von 2019 an für drei Jahre gelten. Weiter will sie die Löhne für Fach- und Hilfskräfte unterschiedlich erhöhen.

Gewerkschaft verlangt Mitsprache

Verdi fordert dagegen eine Angleichung der Löhne an das Niveau des öffentlichen Dienstes. Der Durchschnittslohn der Pflegekräfte der AWO sei 25 Prozent niedriger, sagt Gewerkschaftssekretärin Simone Bovensiepen. Unterschiedlich starke Lohnsteigerungen spalteten die Belegschaft. Zudem kritisiert sie: „Mit dem Vorschlag der Arbeitgeberseite würde den Beschäftigten die Mitsprache über ihre Arbeitszeiten verwehrt.“ Ein Arbeitszeitkonto dürfe nur unter Beteiligung der Betriebsräte geführt werden.

Die Verdi-Tarifkommission verhandelt mit drei AWO-Betrieben im Vogtland. Diese beschäftigen rund 420 Mitarbeiter. Sie betreuen Senioren, Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. jh

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