Universitätsmedizin Mainz

Uniklinik stößt nach nur einem Jahr Ex-Diakonie-Krankenhaus ab

Die Mainzer Universitätsmedizin will das frühere Ingelheimer Diakoniekrankenhaus nicht mehr betreiben. Das Uniklinikum hatte die Trägerschaft erst 2017 übernommen.

INGELHEIM/MAINZ – Als Landesbetrieb wolle die Universitätsklinik keine Verlustgeschäfte treiben. Aufgrund des schlechten Zustandes des Diakoniekrankenhauses sei ein rentabler Weiterbetrieb nicht mehr gegeben. „Ein weiteres finanzielles Engagement der Universitätsmedizin ist daher rechtlich nicht geboten“, so Vorstandsvorsitzender Norbert Pfeiffer gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Stadt sucht nach neuem Betreiber 

Der Betrieb des Krankenhauses laufe vorerst noch weiter. Denkbar sei eine Übernahme durch einen Träger aus der Region oder ein Privatunternehmen. Es gebe dafür bereits Interessenten. Aber auch eine Schließung des Krankenhauses sei nicht auszuschließen.

Haus hohe Zuschüsse angewiesen

Im November 2017 war das Diakoniekrankenhaus in Ingelheim für einen symbolischen Kaufpreis in die Trägerschaft der Mainzer Universitätsmedizin übergegangen. Die Stadt Ingelheim ist mit zehn Prozent beteiligt und gewährte bisher großzügige Betriebszuschüsse. Nach der Übernahme wollte die Universitätsmedizin den Standort vor allem für Routinebehandlungen nutzen. rs

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