Lebenshilfe Nürnberg

Kündigungs-Meldungen revidiert

Die Lebenshilfe Nürnberg entlässt Mitarbeitende nicht wegen einer AfD-Mitgliedschaft. Mehrere Medien hatten dies zuvor berichtet.

NÜRNBERG - „Alleine die Mitgliedschaft in der AfD führt nicht zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses“, unterstreicht Detlef Rindt-Ermer, stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe Nürnberg. Sollten sich Mitarbeitende jedoch zu rechtsextremen, rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen bekennen, sei eine Kündigung anzustreben. 

Mit Werten der Lebenshilfe unvereinbar

Grundsätzlich seien die von der AfD vertretenen politischen Ziele jedoch nicht mit den Werten der Lebenshilfe vereinbar. "Dies ist eine Haltung, die auch andere Wohlfahrtsverbände vertreten", sagt Rindt-Ermer. 

Die Lebenshilfe Nürnberg beschäftigt etwa 1600 Mitarbeiter, darunter 218 Menschen mit Behinderung. Der Verein ist unter anderem in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe sowie Bildung und Wohnen aktiv. rs

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