Brandkatastrophe

Verbandsspitzen reagieren bestürzt

Die Spitzen der Caritas und der Diakonie sind schockiert von der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt der Caritas im badischen Titisee-Neustadt. Die Tragödie hatte am Montag 14 Todesopfer und acht Verletzte gefordert.

BERLIN - Präsident des Deutschen Caritasverbandes Peter Neher sagte der Münchener Abendzeitung, dass die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen vor Ort alles tun würden, um die Unglücksursache aufzuklären. Die Mitarbeiter in den vielen Einrichtungen und Diensten der Caritas seien in Gedanken bei den Verstorbenen und ihren Angehörigen. „Die Caritas in Deutschland trauert“, so Neher.

Die Tragödie hinterlässt Mitarbeiter der Diakonie fassungslos. Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden, Urs Keller, betont, dass es zunächst darauf ankomme, unkompliziert und schnell zu helfen. Im nächsten Schritt könne nach den Ursachen des Unglücks gesucht werden.

Brandursache unklar

So soll sich in einem Lagerraum im Dachstuhl des Gebäudes eine Explosion ereignet haben. Hinweise auf fehlenden Brandschutz gebe es dabei jedoch nicht, so ein Feuerwehrsprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dapd.

Eugen Brysch, Vorstand der Hospiz Stiftung, kritisiert in der Neuen Osnabrücker Zeitung die Sicherheitsvorkehrungen in Behindertenwerkstätten. Sprinkleranlagen, wie sie an Flughäfen vorgeschrieben seien, müssten auch in Behindertenwerkstätten längst Pflicht sein. dh

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