Diakonie Sachsen

Mitarbeiter bekommen Gehaltserhöhung

Die Mitarbeiter der Diakonie Sachsen erhalten ab Juni 2019 mehr Geld. Von Juni 2019 bis Dezember 2020 sollen die Entgelte in vier Stufen um insgesamt 7,2 Prozent steigen.

RADEBEUL – Zudem soll es Honorare für freiwillige kurzfristige Übernahmen von Diensten geben. Die von der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) der Diakonie Sachsen ausgehandelten Regelungen betreffen rund 22.000 Mitarbeiter in diakonischen Einrichtungen. Sie sollen mindestens bis Ende April 2021 gelten und den diakonischen Einrichtungen Planungssicherheit geben.

Höhere Gehälter sollen Mitarbeiter binden

„Für die Dienstgeber bedeutet dieser Anstieg zwar eine hohe betriebswirtschaftliche Belastung, weil einige Arbeitsfelder wie die ambulante Pflege und die offene soziale Arbeit unzureichend finanziert sind“, sagt Dietrich Bauer, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen. Die steigenden Einkommen zeigten jedoch auch, dass die diakonischen Arbeitgeber ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzten. Gleichzeitig würden höhere Gehälter helfen, Fachkräfte mit attraktiven Arbeitsbedingungen zu gewinnen und zu binden.

Mitarbeiter unterstützen kirchliches Tarifrecht

Dies sei ein tragfähiger Kompromiss, der zeige, dass die Diakonie Sachsen ein verlässlicher Arbeitgeber sei und damit auch soziale Dienstleistungen verlässlich anbieten könne. Der Gedanke der Dienstgemeinschaft, der hinter dem Dritten Weg stehe, sei daher weiter hoch aktuell. „Das kirchliche Tarifrecht, der sogenannte Dritte Weg, funktioniert aus unserer Sicht in unseren Einrichtungen sehr gut und wird auch von der breiten Mehrheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschätzt und mitgetragen“, so Bauer.

Die ARK ist ein Gremium, das mit je sechs Dienstnehmer- und Dienstgebervertretern paritätisch besetzt ist. Aufgabe der ARK ist, die die Arbeitsvertragsrichtlinien einschließlich der Höhe der Vergütungen für die Mitarbeitenden der Diakonie Sachsen auszuhandeln.

Zu den Einrichtungen der Diakonie Sachsen zählen etwa 640 Einrichtungen, darunter Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Kitas sowie Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche. Der Landesverband betreibt zudem über 250 Beratungsstellen. br

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