Diakonie Oldenburg

Staatsanwaltschaft klagt Ex-Heimleiter an

Der ehemalige Leiter eines Pflegeheims der Diakonie Oldenburg muss sich wegen gewerbsmäßiger Untreue verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Geld des Pflegeheims für eigene Zwecke abgezweigt zu haben.

Christophorus-Haus © Diakonie Oldenburg

BRAKE – Die Staatsanwaltschaft geht von einem Schaden von 217.500 Euro für die Einrichtung im niedersächsischen Brake aus. Der ehemalige Heimleiter soll im Zeitraum November 2012 bis September 2017 in 41 Fällen Bargeld von den Konten des Pflegeheims abgehoben und für sich verwendet haben. Für Taten vor November 2012 sei das Verfahren wegen Verjährung eingestellt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Diakonie fordert alle Beträge zurück

Zivilrechtlich seien die Taten jedoch nicht verjährt, teilte die Diakonie Oldenburg mit. Man wolle nach Möglichkeit alle unrechtmäßig abgehobenen Beträge zurück erhalten. Bei Verurteilung droht dem ehemaligen Heimleiter eine Haftstrafe. Der Staatsanwaltschaft zufolge habe der Angeklagte bereits in Aussicht gestellt, die Taten vor Gericht gestehen zu wollen.

Der Angeklagte arbeitete seit 1996 im Pflegeheim und übernahm im August 2001 die Leitung. Im Christophorus-Haus sind etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. br

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