Diakonie Neuendettelsau / Diakonie Schwäbisch Hall

Diakonische Werke stimmen über Fusion ab

Die Diakonien Neuendettelsau und Schwäbisch Hall wollen bis Ende März über einen Zusammenschluss entscheiden. Die Werke würden so zu einem der fünf größten diakonischen Träger Deutschlands werden.

Klinikum der Diakonie in Schwäbisch Hall © Diakonie Schwäbisch Hall

NEUENDETTELSAU/SCHWÄBISCH HALL – Ziel der geplanten Zusammenarbeit seien strategische Vorteile für die Zukunft und neue Entwicklungschancen. Die genauen Strukturen des künftigen Unternehmens stünden noch nicht fest, teilt die Diakonie Neuendettelsau mit. Derzeit gebe es keine Pläne zur Schließung von Einrichtungen. Synergien sollten zum Beispiel durch Einkaufsvorteile bei größeren Mengen entstehen. Auch sei nicht geplant, Stellen abzubauen. Beide Unternehmen befänden sich in einer wirtschaftlich stabilen Situation.

Nachhaltige Lösung für Kliniken

Vor allem für die jeweiligen Klinik-Bereiche wäre eine Fusion eine nachhaltige Perspektive, sagte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau Mathias Hartmann gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Auf Dauer seien die jeweiligen Kliniken zu klein für den immer härteren Klinikmarkt. Bei der Fusion solle aber nicht ein großer Partner den kleineren übernehmen, sagte Hartmann. Es solle auch mehrere Unternehmenssitze geben.

Bei der Diakonie im bayerischen Neuendettelsau arbeiten rund 7.800 Menschen, das Diakoniewerk im württembergischen Schwäbisch Hall beschäftigt über 2.300 Mitarbeitende. Die Diakonie Neuendettelsau betreibt Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen, mehrere Schulen, Kliniken sowie die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Zu den Angeboten des Diakoniewerks Schwäbisch Hall gehören neben dem Krankenhaus in Schwäbisch Hall eine Ausbildungsstätte für Pflegeberufe sowie Altenhilfe und ambulante Pflege. br

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