Gesundheitswerk Bethel Berlin

Diakoniewerk Bethel verlässt Diakonie

Das Diakoniewerk Bethel tritt aus dem Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland aus. Das Unternehmen nennt sich künftig Gesundheitswerk Bethel Berlin. Damit kommt es einem Ausschluss zuvor.

BERLIN – Mit dem Schritt soll die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Unternehmens und die medizinische und pflegerische Betreuung der Menschen gesichert werden, heißt es aus dem Unternehmen. Einrichtungen wie dem Krankenhaus Bethel Berlin steht es jedoch frei, weiterhin mit den evangelischen Freikirchen zu kooperieren.

Verdacht beschädigte Vertrauen

Zuvor hatte die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Bethel-Vorstand Karl Behle unter anderem wegen Unterschlagung aufgenommen. Behle wurde vorgeworfen, mit zwei eigenen Stiftungen die Kontrolle über das Diakoniewerk übernommen und sich selbst millionenschwere Pensionen zugeschanzt zu haben. Zwar erhärtete sich letzterer Vorwurf nicht, das Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz jedoch sah die Grundsätze guter Unternehmensführung verletzt.

Nach eigenen Angaben betreibt das Gesundheitswerk Bethel Berlin 25 medizinische und pflegerische Einrichtungen mit 1.800 Angestellten. jh

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