Verband diakonischer Dienstgeber Deutschlands

Diakonie bei der Tarifbindung weit vorn

Einer Umfrage des Verbands diakonischer Dienstgeber zufolge erhalten 93 Prozent der Diakonie-Beschäftigten eine tarifliche Vergütung. Damit sei die Tarifbindung bei der Diakonie deutlich höher als im Branchendurchschnitt.

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BERLIN – Im gesamten Wirtschaftszweig ‚Gesundheit und Erziehung‘ liege die Tarifbindung in den westlichen Bundesländern bei 60 Prozent, in den östlichen Bundesländern bei 44 Prozent, teilt der Dienstgeberverband VdDD mit Verweis auf das Betriebspanel 2017 des ‚Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung‘ mit. An der Verbandsumfrage hatten sich 211 diakonische Träger beteiligt. Sie repräsentieren rund 262.000 Beschäftigte.

Dienstgeber sorgen sich um Refinanzierung

Die Träger kritisierten die allerdings aus ihrer Sicht mangelnde Flexibilität und Differenzierung in den Arbeitsvertragsrichtlinien, so der Dienstgeberverband. „Der Wandel der Arbeitswelt, neue Arbeitsbedingungen und -formen stellen auch die Sozialpartner in der Diakonie vor neue Herausforderungen, um im Wettbewerb zu bestehen“, erklärt Ingo Dreyer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes diakonischer Dienstgeber. Konsequenz: Die Refinanzierungslage bleibe angespannt. In der Krankenhilfe gingen lediglich elf Prozent der Befragten davon aus, dass die Kostensteigerungen von den öffentlichen Auftraggebern getragen werden. ols

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