St. Elisabeth-Verein Marburg

Altenhilfeverein kehrt zur Diakonie zurück

Der St. Elisabeth-Verein Marburg ist wieder in die Diakonie Hessen eingetreten. Die Mitarbeiter hatten die Anwendung eines Tarifvertrages gefordert.

MARBURG – Bereits seit 1. Januar gelten für alle Berufsgruppen die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Hessen und die entsprechenden Vergütungen. Demnach erhalten die Mitarbeiter etwa 17 Prozent mehr Lohn – nach Angaben des Vereins etwa 0,03 Prozent weniger als nach TVöD.

Sondierungsgespräche mit Verdi parallel geführt

Im November hatte der St. Elisabeth-Verein Sondierungsgespräche mit der Gewerkschaft Verdi über einen Alternativ-Tarifvertrag TVöD geführt und parallel den Antrag auf Aufnahme in die Diakonie für die Gesellschaften gestellt. Die Verantwortlichen des St. Elisabeth-Vereins entschieden sich nach Sondierung der Angebote für die Arbeitsvertragsrichtlinien.

Verdi sieht die Beschäftigten mit der Entscheidung im Nachteil. So entspräche das Einstiegsgehalt einer examinierten Altenpflegerin nur etwa zu 96 Prozent dem Niveau des TVöD, nach 16 Beschäftigungsjahren seien es sogar nur noch rund 84 Prozent, heißt es von Seiten der Gewerkschaft. Die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie hatte der Verein 2008 aus wirtschaftlichen Gründen verlassen. 

Der St. Elisabeth-Verein engagiert sich in den Bereichen Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe sowie der Sozialpsychiatrie. Schwerpunkt im hessischen Wetter ist die Altenhilfe, das neben stationärer Pflege auch betreutes Wohnen und ambulante Dienste bietet. Der Verein und seine drei Tochtergesellschaften beschäftigen etwa 1200 Mitarbeiter. rs

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