Digitalbudget

Zaster für die Zukunft

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen die Digitalisierung bisher aus eigener Tasche zahlen. Kostenträger refinanzieren die Anschaffung innovativer Technik meistens nicht. Rufe nach einem gesonderten Budget werden in der Branche lauter.

Ohne durch Datenleitungen schießende Bits und Bytes würde die Welt wohl nicht mehr funktionieren. Kaum ein Lebensbereich kommt noch ohne digitale Technik aus. Doch damit digitale Lösungen und Angebote beim Nutzer ankommen, braucht es vor allem eins: Geld.
Die nötige Infrastruktur aus Softwares, Endgeräten und Experten, die all das entwickeln  und instand halten müssen, kostet. Fehlende finanzielle Mittel sind häufig die Ursache, wenn Digitalisierung ins Stocken gerät. Im Bildungsbereich soll der Digitalpakt Schule für die nötige Anschubhilfe sorgen. Mit 5,5 Milliarden Euro wollen Bund und Länder eine bessere digitale Ausstattung von Schulen erreichen. Auch wenn keines der Länder den Pakt an sich infrage stellt, sträuben sich einige gegen eine Lockerung des sogenannten Kooperationsverbots.

Folgende Experten kommentieren:

  • Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender Agaplesion AG: Deutschland verliert den Anschluss
  • Dr. Regina Vetters, Leiterin Abteilung Digitalisierung Krankenkasse Barmer: Am Bedarf orientieren
  • Gerrit Schick, Buissness Group Manager Healthcare Informatics bei Philips: Geld allein reicht nicht
  • Dirk Heidenblut, Mitglied Gesundheitsausschuss Bundestags: Die Pflege nicht vergessen

Lesen Sie den gesamten Artikel in unserer aktuellen Ausgabe.

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