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Wohlfahrt Intern
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Franziska Giffey
Aktualisiert am 01.02.2019 - 09:35

Wir brauchen gleiche Chancen von Anfang an

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey über die Gewinnung von Kita-Fachkräften, Bedingungen für gelingende Integration und die Förderung von Frauenhäusern.

Bis 2022 unterstützt der Bund die Länder und Kommunen mit 5,5 Milliarden Euro,  um das Gute-Kita-Gesetz umzusetzen. Kritiker fürchten, die befristete Finanzierung führe lediglich zu kurzfristigen Maßnahmen und nicht zu nachhaltiger Verbesserung. Wie wollen Sie dafür sorgen, dass die Kitaqualität in Deutschland dauerhaft steigt und nicht von sporadischen Geldspritzen abhängig ist?
Wir wollen mit dem Gute-Kita-Gesetz bundesweit die Qualität in der Kindertagesbetreuung weiterentwickeln und Eltern von Gebühren entlasten, und zwar nachhaltig und dauerhaft. So steht es gleich auf der ersten Seite des Gesetzentwurfs. Allen sollte bewusst sein, dass es hier um eine nationale Zukunftsaufgabe geht, um eine Frage, die uns alle angeht: die Wohlfahrtsverbände, die Träger, die Wissenschaft, die Kommunen, die Länder und natürlich auch den Bund. Dass der Bund zur Qualitätsentwicklung erstmals einen so großen Beitrag leistet, ist ein gewaltiger Schritt. 5,5 Milliarden Euro in vier Jahren sind sehr viel Geld. So viel hat der Bund noch nie in die frühkindliche Bildung investiert. Deswegen sollten wir uns jetzt darauf konzentrieren, was mit dieser Summe erreicht werden kann und das ist jede Menge. Eine nachhaltige und dauerhafte Finanzierung ist als Ziel festgelegt. Also auch über 2022 hinaus.

Lesen Sie das gesamten Interview in unserer aktuellen Ausgabe.

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