Paritätischer LV Hamburg

Gut gemeint mit Nebenwirkungen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg steckt in den roten Zahlen. Zur Sanierung der Finanzen setzt der Verband auf höhere Einnahmen, eine strikte Kostenkontrolle – und Geld der Kommune.

Verzeichnen Unternehmen oder Organisationen Verluste, geht es oft ans Eingemachte. Dann werden Standorte geschlossen, Stellen abgebaut, Geschäftsfelder ausgelagert oder ganz gestrichen. Ganz anders beim Paritätischen in Hamburg: Jedes Jahr gibt der Verband mehr aus als er einnimmt. 2017 hatte das Defizit mit 396 000 Euro ein neues Allzeithoch erreicht (siehe Grafik auf Seite 13). Im vergangenen Jahr standen immerhin noch 320 000 Euro Miese in den Büchern. Geschäftsführerin Kristin Alheit – seit Oktober 2017 an der Spitze – hatte die Misere öffentlich gemacht und das mangelnde Kostenbewusstsein im eigenen Hause angeprangert. Das war Mitte vergangenen Jahres. Trotzdem hat der Verband bisher weder Mitarbeiter entlassen, noch sich von Geschäftsfeldern getrennt. Auch die Mitgliedsbeiträge blieben unangetastet, bei der inhaltlichen Arbeit wurden ebenfalls keine Abstriche gemacht.  Im Gegenteil: Seit Juli 2018 bekommen die 71 Mitarbeiter sogar mehr Geld.

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