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Diversität
Aktualisiert am 02.11.2018 - 05:33

Befördern ohne bevorzugen

Die Welt ist bunt – nur nicht auf allen Etagen der Sozialwirtschaft. Dabei ist eine gemischte Belegschaft für Träger von großem Nutzen. In Zeiten des Mangels an Fachkräften kann sie sogar den entscheidenden Unterschied machen. Dafür treten einige Unternehmen den Beweis an.

Personalpolitische Sonntagsredner sind sich einig: Die Firmenkultur muss so verändert und gelebt werden, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fachlich ihren optimalen Platz finden und sich menschlich anerkannt, respektiert und wertgeschätzt fühlen. Das – da werden die meisten Geschäftsführer und Personalmanager schon leiser – funktioniert am ehesten, wenn sie die Beschäftigten frühzeitig in die Planung einbeziehen. So wie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit rund 12 000 Beschäftigten und 4000 Medizin- und Zahnmedizinstudierenden. Schon bevor der Fachkräftemangel spürbar wurde, nämlich 2010, hat die Uniklinik das Leitbild UKE Inside verabschiedet, das die beschäftigten- und lebensphasenorientierte Personalpolitik postulierte.

Folgende Themen finden Sie außerdem in unserem Schwerpunkt:

  • Neutralität: Unterschiedliche Mitarbeiter brauchen differenzierte Modelle 
  • Konfession l: Mit einer Kampagne will die Caritas Osnabrück mit Vorurteilen gegen kirchliche Arbeitgeber aufräumen
  • Grenzen: Rechtsextemismus und Kirchenaustritt sind Kündigungsgrund
  • Konfession ll: Das Diakonische Werk in Hamburg vermittelt Mitarbeitenden sein christliches Profil
  • Kultursensibilität: Ein Altenheim des DRK Nordrhein macht Vielfalt erlebbar
  • Sprache: Dolmetscher ermöglichen den Zugang zu Angeboten und Trägern
  • Frauen: Flexible Arbeitszeiten und Aufgaben helfen Barrieren überwinden
  • Gleichstellung: Die Caritas bemüht sich um Geschlechtergerechtigkeit
  • Alter: Fachlaufbahnen können ältere Mitarbeiter entlasten
  • Denkmuster: Wie Träger sensibler mit Vorurteilen umgehen können
  • Quereinsteiger: Sozialunternehmen profitieren von Berufswechslern
  • Ehrenamt: Freiwillige brauchen eine immer vielseitigere Ansprache
  • Praxiswissen: Quereinsteiger, Alter, Selbstcheck, Frauen, Webseitenmonitor,Migration, Lesetipp

Lesen Sie den gesamten Schwerpunkt in unserer aktuellen Ausgabe.

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