G-BA Qualitätsbericht

Auf die Abschussliste gerutscht

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat erstmals seinen Bericht über Qualitätsmängel in Kliniken veröffentlicht. 27 freigemeinnützige Häuser sind betroffen. Was sie dagegen tun und wie es weitergeht.

Die Eierstöcke ohne anschließenden pathologischen Befund entfernt, Frühchen ohne einen anwesenden Kinderarzt geboren oder anders als vorgesehen behandelt – das sind nur einige Mängel, die das Prüfinstitut des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bei der Versorgung von Patientinnen in Kliniken gefunden hat. Sie stammen aus einem Bericht der gemeinsamen Selbstverwaltung aus Ärzten, Kassen und Kliniken, den der G-BA Ende Oktober veröffentlicht hat.
Dafür haben unabhängige Prüfer 1084 Kliniken untersucht. Mit elf Indikatoren aus den Bereichen Geburtshilfe, gynäkologische Operationen und Brustoperationen wurde gemessen, ob die Behandlungsqualität ausreichend war. Der Bericht soll den Ländern bei der Krankenhausplanung helfen und die medizinische Versorgung verbessern. Sollten die Prüfer jedoch mehrmals hintereinander schwerwiegende Mängel feststellen, könnten Häuser kein Geld mehr erhalten.

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