Treberhilfe-Urteil

Bewährungsstrafe für Harald Ehlert

Harald Ehlert ist vom Berliner Landgericht zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter sahen es als bewiesen an, dass der Ex-Chef der Berliner Treberhilfe das Finanzamt getäuscht hat, um an die Gemeinnützigkeit zu gelangen.

BERLIN – So hätten die Behörden in Bundeshauptstadt die Treberhilfe unter keinen Umständen als gemeinnützig eingestuft, wenn klar gewesen wäre, dass Ehlert einen 140.000 Euro teuren Maserati als Dienstwagen fuhr – und dass zudem ein BMW X5 den Fuhrpark der Obdachlosenhilfe schmückte.

Ehlert will bis vor den Bundesgerichtshof

Knapp 570.000 Euro Gewerbe- und Körperschaftssteuer habe die Treberhilfe unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit schlussendlich in den Jahren 2007 und 2008 gespart, so der Richter. Harald Ehlert, der 2010 bei der Treberhilfe seinen Hut nahm, will sich das Urteil indes nicht bieten lassen. „Ich gehe in Revision, der Fall wird vom Bundesgerichtshof entschieden“, kündigte er laut der Nachrichtenagentur dpa an. ols


Mehr über Harald Ehlert und die Treberhilfe auf wohlfahrtintern.de:

Treberhilfe: Strafbefehl gegen Harald Ehlert

Interview: „Die Sozialwirtschaft muss auch bereit sein, ihre Leistung messen zu lassen“

Insolvenz: Neue Treberhilfe verlässt Schutzschirm

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