DRK KV Gelsenkirchen

Falck verliert Ausschreibung

Rückschlag für den dänischen Rettungsdienstkonzern Falck: Die Stadt Gelsenkirchen hat ihren Rettungsdienst zu April neu vergeben und Falck nicht mehr berücksichtigt.

GELSENKIRCHEN – Neben der Feuerwehr übernehmen das DRK, die Malteser, die Johanniter sowie der private Rettungsdienst DiG den Auftrag. Die Verträge mit Falck waren zuvor ausgelaufen und mussten neu vergeben werden. Zum 1. April war der Rettungsdienst in Gelsenkirchen über vier fast gleich große europaweit ausgeschriebene Lose verteilt worden.

DiG-Fahrten ausgesetzt

Falck will nun die Vergabe an seinen privaten Mitstreiter DiG rügen. Die Vergabestelle entscheidet Ende des Monats darüber. Die Fahrten des DiG liegen so lange auf Eis. Der private Rettungs- und Brandschutz DiG hat 100 Mitarbeiter. DiG übernimmt Sanitätsdienste auf Veranstaltungen und Brandsicherheitswachen. Er ist in Gelsenkirchen gegründet worden Die Falck-Unternehmensgruppe ist eigenen Angaben zufolge das größte private Rettungsdienstunternehmen in Deutschland mit 2500 Mitarbeitern und 500.000 Einsätzen. rv

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