BRK KV Starnberg

Baupläne bringen Vorstand in Erklärungsnot

Der BRK Kreisverband Starnberg plant einen Verwaltungsneubau. Der Gemeinderat wirft dem stellvertretenden BRK-Kreisvorstand Albert Luppart vor, im Interessenkonflikt zu stehen.

PÖCKING – Der geplante Neubau soll fünf Kilometer südlich von Starnberg auf einem Erbgrundstück entstehen. Der Süddeutschen Zeitung zufolge sollen dort die BRK-Geschäftsstellen im Bereich Senioren und Pflege zentral zusammengeführt werden.

Dazu gehören der ambulante Pflegedienst, der hauswirtschaftliche Dienst, der Hausnotrufdienst sowie der Dienst für internationale Kranken- und Seniorentransporte. Der Rettungs- und Katastrophendienst soll weiterhin in Starnberg bleiben. Nach Bedarf könnten Dienstwohnungen oder Wohnungen für Senioren entstehen, berichtet die Süddeutsche Zeitung weiter.

Kontakt zur Erbengemeinschaft

Doch die Baupläne stehen auf der Kippe. Zu der Erbgemeinschaft des Grundstücks soll der Vize-Bürgermeister und stellvertretende BRK-Kreisvorstand Luppart persönliche Kontakte pflegen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Zudem lösten seine Tätigkeiten eine Kontroverse aus. Neben seinem Job als Geschäftsführer der Peter-Maffay-Stiftung, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt, soll der Kreisvorstand eine Finanz- und Immobilienberatungsfirma betreiben.

Luppart wies die Vorwürfe gegenüber der Süddeutschen Zeitung zurück. Weder bekomme seine Beratungsfirma eine Vermittlungsprovision, noch sei er an den Verhandlungen beteiligt. „Da würde ich mich völlig unredlich verhalten“, wird Luppart zitiert.

Für Wohlfahrt Intern war Albert Luppart für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. BRK-Kreisgeschäftsführers Jan Lang betonte, es handle sich nach wie vor lediglich um einen Plan und kein sicheres Projekt. rs

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