Diakonie Bayern

Vergütung steigt um 2,6 Prozent

Die Beschäftigten der Diakonie Bayern bekommen 2,6 Prozent mehr Gehalt ab 1. April 2019. Das haben Dienstgeber und Dienstnehmer in der Arbeitsrechtlichen Kommission verhandelt.

Vertreter der ARK Bayern

MÜNCHEN – Die Arbeitsrechtliche Kommission in Bayern hat neben der Entgelterhöhung auch beschlossen, dass die steigenden Pflichtbeiträge der betrieblichen Altersvorsorge vom Dienstgeber getragen werden. Das höhere Gehalt gilt für 90.000 Mitarbeiter in 100 Arbeitsbereichen sowie Auszubildende und Praktikanten.

Arbeitgeber zahlen Altersvorsorge

Die Beiträge der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK) steigen im nächsten Jahr um 0,4 Prozent. „Wir freuen uns, dass es uns nicht nur gelungen ist, eine deutliche Steigerung der Löhne und Gehälter zu verhandeln, sondern dass insbesondere die EZVK für die Mitarbeitenden weiterhin beitragsfrei bleibt“, sagt Günter Popp, Vertreter der Dienstnehmer in der Arbeitsrechtlichen Kommission. Eine betriebliche Altersversorgung, die komplett von der Arbeitgeberseite finanziert werde, gebe es Popp zufolge kaum in anderen Tarifwerken.

Nichtbeteiligung der Arbeitnehmer kritisiert

„Das schmerzt“, sagt Günther Bauer, Vorstand der Inneren Mission München und Vertreter der Dienstgeber, zur misslungenen Beteiligung der Dienstnehmer an der EZVK. Das Ergebnis der Verhandlungen zeige aber, dass die Diakonie Bayern eine attraktive Arbeitgeberin im sozialen Bereich bleibe.
Die Arbeitsrechtliche Kommission ist das oberste Tarifgremium der Kirche und der Diakonie in Bayern. Sie besteht aus 16 unabhängigen Mitgliedern, davon vier Mitarbeitende von Diakonie und Kirche sowie weitere vier Vertreter der kirchlichen Körperschaften und Träger diakonischer Einrichtungen. rv  

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