Diakonie Neuendettelsau

Wachstum schafft Raum für Experimente

Die Diakonie Neuendettelsau wächst und investiert in die Ausbildung: In diesem Jahr geht die Fachakademie für Sozialpädagogik an den Start. Dafür gab der Komplexträger 30 Millionen Euro aus.

Vorstandsvorsitzender Mathias Hartmann, Moderatorin Susanne Radloff: Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2017

FÜRTH  - Das Jahr 2017 sei für die Diakonie Neuendettelsau ein wirtschaftlich erfolgreiches gewesen, so Vorstand Mathias Hartmann. Dadurch sei es möglich, in neue Dienstleistungen, Innovationen und Experimente zu investieren.  

Rund 600 Gäste waren zum Empfang des Trägers in die Fürther Stadthalle gekommen. Dort stellte Hartmann die aktuellen Projekte seines Trägers vor. So werde dieser im Bildungsbereich noch in diesem Jahr das neue Gebäude der Fachakademie für Sozialpädagogik in Fürth fertigstellen, versprach er. 250 Studierende sollen dort Platz zum Lernen finden. Und schon im vergangenen Jahr hätte in Lauf an der Pegnitz die neue Schule für Altenpflege eröffnet, die im Laufe dieses Jahres Einweihung feiert.

30 Millionen Euro für ansprechendes Lernumfeld

30 Millionen Euro habe die Diakonie Neuendettelsau in den Löhe-Campus investiert, um den und Schülern dort ein neues, ansprechendes Umfeld bieten zu können.  „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in allen Schulen ein modernes Lernumfeld und Equipment zur Verfügung zu stellen“, sagte Hartmann.

Auch im Bereich der Kindertagesstätten habe  der evangelische Träger in den vergangenen  Jahren Wachstum erlebt. So habe sich die Zahl der betreuten Kinder seit 2008 von 700 auf 1500 erhöht und damit mehr als verdoppelt. Wert legt die Diakonie Neuendettelsau auf das integrative pädagogische Konzept und somit darauf, allen Kindern mit und ohne Behinderung ein adäquates Lern- und Betreuungsumfeld zu ermöglichen.

Klinikverbund wächst weiter

„In der Arbeit mit Menschen mit Behinderung steht weiterhin der Aspekt der Teilhabe im Vordergrund“, erklärte Hartmann. Anlässlich der Modernisierung der Wohnformen gehe der Trend dabei weg von großen Wohneinheiten, hin zu kleineren, zentrumsnahen Wohngemeinschaften, die ein familiäreres Zusammenleben ermöglichen. Auch in der Gesundheitsversorgung habe die Diakonie Neuendettelsau expandieren können.  „Mit dem Schwabacher Krankenhaus konnte ein weiteres Krankenhaus in unseren Klinikverbund aufgenommen werden“, freute sich Hartmann. Wichtig sei es ihm, sowohl eine wohnortnahe Basisversorgung , als auch eine spezialisierte, medizinische Behandlung zu garantieren.

Ausbau stationärer Angebote

Darüber hinaus ging Hartmann auf die Angebote seines Trägers in der Altenpflege ein. „Eines unserer Ziele ist es auch, die Angehörigen pflegebedürftiger Senioren zu unterstützen. Hierfür konzentrierten wir uns 2017 verstärkt auf die Angebote von Angehörigenberatungen und Seniorennetzwerken, die Gesprächskreise, Demenzschulungen und Entlastungsangebote bieten“, so der Vorstandsvorsitzende. Im Hinblick auf den signifikanten Anstieg der Zahl pflegebedürftiger Menschen investiere die Diakonie in stationäre Pflegeheime: Derzeit befänden sich zwei Einrichtungen in Neuendettelsau und Bad Windsheim im Bau. Ein weiteres in Altdorf bei Nürnberg sei ab Mai bezugsfertig. ols

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