Diakonie Wuppertal

Träger kämpft gegen Mittelkürzung

Das Jobcenter Wuppertal hat Ende 2017 die Zuschüsse für Arbeitsprojekte um 30 Prozent gekürzt. Von der Streichung sind lokale Träger betroffen.

WUPPERTAL – Die Diakonie Wuppertal traf die Mittelkürzung hart. Die vom Jobcenter finanzierten Arbeitsprojekte der Diakonie kommen insgesamt 200 Langzeitarbeitslosen zugute.

Um der geforderten Einsparungen des Jobcenters von 30 Prozent für das laufende Jahr nachzukommen, würden 68 Teilnehmer-Plätze wegfallen, bestätigt Mirjam Michalski, Geschäftsführerin der Soziale Teilhabe bei Diakonie Wuppertal.

Umstrukturierung geplant

Bei zwei Projekten muss der Träger den Gürtel enger schnallen. Darunter ein Projekt für allleinerziehende Frauen und Berufsrückkehrerinnen und eins für junge Erwachsene. Auch Vollzeit-Beschäftigte sind von der Kürzung betroffen. Für vier Diakonie-Mitarbeiter sei eine Personalanpassung vorgesehen, teilt die Diakonie Wuppertal auf Nachfrage mit. Zudem seien Änderungen im Personalschlüssel sowie bei den Öffnungszeiten vorgesehen.

Folge politischer Entscheidungen

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung habe viele der alten Projekte für Langzeitarbeitslose auf Eis gelegt. Auch das Warten auf die neue Bundesregierung habe die Situation zugespitzt und die Finanzierung  lokaler Jobcenter gebremst. „Es kann nicht sein, dass Langzeitarbeitslose zum Spielball von politischen Entscheidungen gemacht werden und dass ihnen der Weg zur Integration auf den ersten Arbeitsmarkt und damit auch gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird“, sagte Mirjam Michalski gegenüber der Wuppertaler Rundschau. rs

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