Diakonie Bayern

Palliativ-Versorgung erhält Fachverband

Unter dem Dach des Diakonischen Werks Bayern soll der Fachverband unter dem Namen ‚End-of-Life-Care‘ die Interessen von Menschen in der letzten Lebensphase vertreten. Damit reagiert der Verband auf den wachsenden Bedarf von Sterbebegleitung, Hospizarbeit und Palliativversorgung.

NÜRNBERG – Der neue Fachverband ist der zwölfte unter dem Dach des Diakonischen Werkes Bayern, teilt der Träger mit. „Die Begleitung von Menschen am Lebensende gewinnt an Bedeutung – sowohl in der gesellschaftlichen Diskussion als auch in den Einrichtungen der Diakonie“, unterstreicht Sandra Schuhmann, Fachvorständin im Diakonischen Werk Bayern. Auch die Politik habe mit dem Hospiz- und Palliativgesetz auf die zunehmende Bedeutung des Themas reagiert.

Versorgung als umfassendes Konzept

Der Name ‚End-of-Life-Care‘ beschreibt ein umfassendes Konzept zur Begleitung und Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Der Fachverband bezwecke damit, die Versorgung von Menschen am Lebensende durch sozialpolitisches Engagement, aber auch durch die Entwicklung von Konzepten sowie durch die Beratung der Mitglieder der Diakonie Bayern zu verbessen. „Wir wollen kranken und sterbenden Menschen, ein Leben in Würde und Achtung ermöglichen - bis zuletzt, und unabhängig vom Sterbeort“, betont Fachvorständin Schuhmann.

Studien zufolge versterben etwa 75 Prozent aller Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, teilt das Diakonische Werk Bayern weiter mit. „Auch hier müssen Versorgung und Begleitung in der letzten Lebensphase sichergestellt sein“, so Schuhmann.

Fachverbände sind ein Zusammenschluss von Trägern gemeinsamer Angebote. Sie ermöglichen einen fachlichen Diskurs und Vertretung von Anliegen gegenüber der Politik, der Kirche, den Kostenträgern und den anderen Verbänden. rs

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