DiCV Paderborn

Studenten bieten ehrenamtliche Rechtsberatung

Die Paderborner Caritas berät Ratsuchende mit Hilfe von Jurastudenten in Rechtsfragen. Der Diözesanverband kooperiert für das Projekt ‚CariLaw‘ mit der Uni Bielefeld.

Jura Studenten der Uni Bielefeld: Ratsuchenden helfen und praktische Erfahrungen sammeln

PADERBORN - 100 Tage nach dem Projektstart im November seien die ersten Ergebnisse vielversprechend, sagt Ulrich Paus, Vorstand des Caritasverbandes Bielefeld. 29 Studenten seien mittlerweile ehrenamtlich beteiligt, so die Paderborner Caritas in einer Pressemitteilung.

Unbürokratische Unterstützung für Ratsuchende

„Wir bieten Ratsuchenden, die ihre Rechte sonst nicht durchsetzen könnten, eine kostenlose, unbürokratische und niedrigschwellige Unterstützung", erklärt Projektleiterin Christa Albers vom Caritasverband. Dabei gehe es beispielsweise um Erste Hilfe bei Behördenschreiben, der Beantwortung von Rechtsfragen oder aber darum, Hilfesuchende beim Ausfüllen von Formularen und beim Vorbereiten von Schriftsätzen zu unterstützen.

Kein Ersatz für Anwälte und staatliche Hilfen

Eine Vertretung vor Gericht erfolge hingegen nicht. Anwaltliche Beratungsangebote und staatliche Hilfen sollten nicht ersetzt, sondern ergänzt werden. Ein Rechtsanwalt sowie ein Sozialarbeiter begleitet die Studierenden. „Schließlich haben wir einen hohen Anspruch an die Qualität unserer ehrenamtlichen Beratung“, so Albers.

Praktische Erfahrungen für Studenten

Neben Fragen rund um das Sozial- und Existenzsicherungsrecht vermittelt das Projekt Grundlagen der Kommunikation und der Gesprächsführung sowie Kenntnisse im anwaltlichen Berufsrecht. Auch an der Hochschule kommt die Aktion gut an. „CariLaw soll nicht nur den Ratsuchenden eine kostenlose Rechtsberatung anbieten, sondern auch den Studierenden die Möglichkeit geben, erste praktische Erfahrungen zu sammeln", so Susanne Hähnchen von der Fakultät für Rechtswissenschaften der Uni Bielefeld. ols

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